Satzung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V.

 

- NABU Mayen und Umgebung -

 

 

 

§ 1   Name und Sitz


1. Der Verein führt den Namen Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. -
     Naturschutzbund-Gruppe Mayen und Umgebung.


2. Der Verein hat seinen Sitz in Mayen.


3. Der Verein führt das Emblem des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V.

 

 

§ 2   Bindung


1. Die Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. - Naturschutzbund-Gruppe

   Mayen und Umgebung, (im folgenden NABU-Gruppe genannt), ist eine

   Untergliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. -

   Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. (im folgenden Landesverband genannt),

   und der Bezirksgruppe Pfalz e.V. (gilt nur für NABU-Gruppen im Bereich der

   Pfalz).


2. Die NABU-Gruppe erkennt die Satzung des Bundes- und Landesverbandes

   und der Bezirksgruppe Pfalz e.V. (gilt nur für NABU-Gruppen im Bereich der

   Pfalz), des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. an. Sie ist an die

   Beschlüsse und Weisungen des Landesverbandes und der Bezirksgruppe

   Pfalz e.V., (gilt nur für NABU-Gruppen im Bereich der Pfalz), gebunden. Dies

   gilt nicht für solche Beschlüsse und Weisungen, die das Vermögen der

   NABU-Gruppe betreffen.


3. Der regionale Zuständigkeitsbereich wird vom Landesverband im

   Einvernehmen mit den NABU-Gruppen festgelegt und den NABU-Gruppen

   schriftlich mitgeteilt. Als Zuständigkeitsbereich der NABU-Gruppe wurde das

   Gebiet Kreis Mayen links des Rheins festgelegt.


§ 3   Zweck und Aufgaben 


1. Zweck der NABU-Gruppe ist die Förderung des Naturschutzes, der

   Landschaftspflege, des Tierschutzes, unter besonderer Berücksichtigung der

   frei lebenden Vogelwelt, und das Eintreten für die Belange des

   Umweltschutzes. Der Satzungszweck wird verwirklicht besonders durch:

 

 a)   das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen 
      für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, Schutz von Le-
      bensräumen, gegebenenfalls durch Grunderwerb, sowie das    
      Eintreten für den Schutz der Gesundheit des Menschen vor
      Schäden durch Umweltbeeinträchtigungen;

 

 b)  die Durchführung von Schutz- und Hilfsmaßnahmen für
     gefährdete Arten;

 

 c)  die Mithilfe bei der Erforschung der Grundlagen des Natur- und
      Umweltschutzes;
 
 d)  das öffentliche Vertreten und Verbreiten der Ziele des Natur- und

     Umweltschutzgedankens;

 

 e)  die Mitwirkung bei natur- und umweltschutzrelevanten Planungen

     sowie Planungen, die für den Schutz des Menschen vor Umwelt-

     beeinträchtigungen bedeutsam sind;
 
 f)  das Einwirken auf Gesetzgebung und Verwaltung gemäß den
      genannten Aufgaben im Rahmen der einschlägigen Rechtsvorschriften

     sowie das Eintreten für deren konsequenten Vollzug;


 g)  die Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens
       allgemein, insbesondere bei der Jugend und im Bildungsbereich.
 
2. Die NABU-Gruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar  
   gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
   Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie ist überparteilich und
   überkonfessionell und bekennt sich zur freiheitlich demokratischen
   Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Sie
   ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
   Zwecke. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen
   Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
   Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.
 
 
§ 4   Mitgliedschaft
 
1. Die NABU-Gruppe betreut und vertritt die Mitglieder des Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. in ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich. Mitglieder aus anderen Bereichen   können auf Wunsch in der NABU-Gruppe geführt werden. Mitglieder können nur natürliche und juristische Personen werden, die sich zur Einhaltung der Satzung verpflichten.


2. Die Mitgliedschaft gliedert sich in:
            a)  natürliche Mitglieder,
            b)  korporative Mitglieder,
            c)  Ehrenmitglieder,
            d)  Kindermitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 13. 
              Lebensjahres,
            e)  Jugendmitglieder sind alle Mitglieder zwischen dem 14. Lebensjahr
              und dem vollendeten 27. Lebensjahr,
            f)   Der Partner eines ordentlichen Mitglieds und die zur häuslichen
              Gemeinschaft gehörenden Kinder bis zur Vollendung des 27.
              Lebensjahres können Familienmitglied werden. Familienmitglieder
              sind vom Bezug der Mitgliederzeitschrift ausgenommen.
 
3. Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der
   Vorstand der NABU-Gruppe oder eine andere Gliederung des
   Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. gemäß   § 5 (1) der
   Landesverbandssatzung. Die NABU-Gruppe muss dem Beitritt 
   zustimmen. Die Zustimmung gilt als erteilt, sofern sie sich nicht
   innerhalb von 3 Monaten nach Erhalt der um das neue Mitglied
   ergänzten Mitgliederliste geäußert hat.
 
4. Die Mitgliedschaft im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V.
   endet durch Ausschluss oder Austritt, der spätestens am 1. Oktober
   zum 31. Dezember des laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem
   Vorstand der Untergliederung, bei der das Mitglied geführt wird, oder
   bei der Bundesgeschäftsstelle erklärt werden muss, oder durch
   Auflösung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V.
 
5. Ein Mitglied, das sich vereinsschädigend verhält oder gegen die Ziele
   des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) e.V. verstößt oder im
   Beitrag rückständig bleibt, kann vom Vorstand des Landesverbandes
   oder vom Präsidium ausgeschlossen werden, nachdem die zuständigen
   Untergliederungen angehört worden sind. Dem Betroffenen ist vorher
   Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist ihm unter
   Bekanntgabe der Gründe schriftlich bekannt zu geben. Gegen den
   Beschluss kann der Betroffene binnen zwei Wochen nach Empfang des
   Bescheides Beschwerde einlegen. Über die Beschwerde gegen eine
   Ausschlussentscheidung des Landesvorstandes entscheidet das
   Präsidium; über die Beschwerde gegen eine Ausschlussentscheidung
   des Präsidiums entscheidet die Bundesvertreterversammlung endgültig.
   Mit Einleitung des Ausschlussverfahrens kann das zuständige Organ
   das Ruhen der Mitgliedsrechte des Betroffenen für die Dauer des
   Ausschlussverfahrens anordnen und, soweit dies zur Abwehr von
   Nachteilen für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. not-
   wendig erscheint, Sofortvollzug anordnen. Gegen den Ruhensbeschluss
   hat der Betroffene das Rechtsmittel der Beschwerde, das binnen zwei
   Wochen nach Empfang des Bescheides einzulegen ist. Über die
   Beschwerde gegen eine Entscheidung des Landesvorstandes
   entscheidet das Präsidium; über die Beschwerde gegen eine Entschei-
   dung des Präsidiums entscheidet die Bundesvertreterversammlung
   endgültig. Eingeleitete Verfahren sind dem Präsidenten zur Kenntnis zu
   geben.
 
6. Juristische Personen, die nur im Zuständigkeitsbereich der NABU-  
   Gruppe tätig sind und deren Ziele dem Zweck dieser Satzung nicht
   entgegenstehen, können vom Vorstand der NABU-Gruppe als
   korporative Mitglieder aufgenommen werden. Über die Aufnahme
   überregional tätiger juristischer Personen entscheiden Landesverband
   bzw. ggf. Bundesverband.
 
7. Der Beitritt und die Kündigung der Mitgliedschaft sind vom Vorstand
   der NABU-Gruppe an die Bundesgeschäftsstelle des Naturschutzbun-
   des Deutschland (NABU) e.V. zu melden.
 
8. Mitglieder bis zum vollendeten 27. Lebensjahr werden organisatorisch
   von der Bundesjugendleitung erfasst. Für die Naturschutzjugend im
   Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. gilt deren Satzung und
   Geschäftsordnung in der jeweiligen Fassung.
 
9. Der Beitragssatz für Jugendmitglieder wird durch die Bundesver-
   treterversammlung in Absprache mit den Organen der Naturschutz-
   jugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. gesondert
   festgelegt. Der Jugendmitgliedsbeitrag wird letztmalig im 18. Lebens-
   jahr erhoben. Für Auszubildende, Schüler, Studenten oder Teilnehmen-
   de an staatlich geförderten Freiwilligendiensten (z.B. Freiwilliger
   Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr und
   Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder Mitglieder, die in einem ver-
   gleichbaren Lebensabschnitt sind, und das 27. Lebensjahr noch nicht
   vollendet haben, gilt ebenfalls der Jugendmitgliedsbeitrag, sofern nicht
   eine Familienmitgliedschaft besteht.
 
10. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körper-
     schaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, be-
     günstigt werden.
 
 
§ 5   Geschäftsjahr
 
     1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
     2. Der Vorstand hat die Jahresbeiträge, die sonstigen Einnahmen und Zu-
        wendungen satzungsgemäß zu verwalten und zu verwenden; die
        Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 
 
     3. Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.
 
     4. Das Kassen- und Rechnungswesen obliegt dem Kassenwart.
 
     5. Die Jahresrechnung wird durch die gewählten Kassenprüfer geprüft. 
        Eine Kassenprüfung durch den Vorstand des Landesverbandes oder
        dessen Beauftragte ist jederzeit zulässig.
 
 
§ 6   Beitrag
 
   1. Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag in Geld erhoben, dessen
   Höhe die Vertreterversammlung des Bundesverbandes festlegt und der
   dem Bundesverband geschuldet wird. Der Mitgliedsbeitrag wird zum 1.
   Januar eines jeden Jahres fällig. Die nicht übertragbaren Mitglieds-     
   rechte ruhen, wenn bis zum 31. Dezember des Vorjahres der Beitragspflicht
   nicht entsprochen wurde. Ein Mitglied, das trotz dreimaliger Mahnung
   seinen Beitrag nicht leistet, wird, einschließlich der durch das Mitglied
   vermittelten Familienmitglieder, von der Mitgliederliste gestrichen.
 
   2. Der Jahresbeitrag wird von der Bundesgeschäftsstelle erhoben, die die
   von der Vertreterversammlung des Landesverbandes festgesetzte Zu-  
   wendung an die NABU-Gruppe überweist.
 
 
§ 7   Organe
 
 1. Organe der NABU-Gruppe sind:
             a) die Mitgliederversammlung
             b) der Vorstand
 
 2. Mitglied eines Organs kann nur werden, wer Mitglied in der

    NABU-Gruppe ist.
 
 3. Die Mitarbeit in den Organen ist ehrenamtlich.
 
 4. Die Organe der NABU-Gruppe haben die Satzung des
     Landesverbandes und der Bezirksgruppe Pfalz e.V. (gilt nur für
     NABU-Gruppen im Bereich der Pfalz) zu erfüllen.
 
 
§ 8   Mitgliederversammlung
 
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der NABU-Gruppe.
   Ihr gehören alle Mitglieder der NABU-Gruppe an.
 
2. Alljährlich findet eine Mitgliederversammlung als Jahreshauptver-
   sammlung innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Jahres statt.
   Zusätzlich können weitere Mitgliederversammlungen durchgeführt
   werden.
 
3. Der Vorstand lädt zur Mitgliederversammlung spätestens 14 Tage vor
   dem Termin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder durch
   Bekanntgabe in der örtlichen Tagespresse ein. Die schriftliche Form ist
   gewahrt, wenn die Einladung im jährlichen Mitteilungsblatt der
   NABU-Gruppe integriert und an die Mitglieder verschickt wird. Eine
   Mitgliederversammlung ist von ihm einzuberufen, wenn das Interesse
   des Vereins es erfordert oder äußere Gegebenheiten dem Vorstand eine
   Mitgliederversammlung zweckmäßig erscheinen lassen oder wenn
   mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der
   Gründe die Einberufung verlangt. Anträge oder Ergänzungen zur
   Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederver-
   sammlung beim Vorstand einzureichen.
 
4. Der Vorstand erstattet der Jahreshauptversammlung einen Tätig-
   keitsbericht und einen Bericht über die Finanzlage mit Rechnungs-
   abschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr. Nach dem Bericht der
   Rechnungsprüfer beschließt die Versammlung über die Entlastung des
   Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wählt zwei ehrenamtliche
   Kassenprüfer. Die Amtsdauer der Kassenprüfer ist mit der Amtsdauer
   des Vorstandes identisch.
 
5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne
   Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie
   fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen
   Stimmen. Abstimmungen erfolgen offen; dem Verlangen nach
   geheimer Abstimmung ist stattzugeben, wenn dies von mindestens
   einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt
   wird.
 
6. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen,
   die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen
   ist. Den Mitgliedern ist auf Verlangen die Niederschrift zuzustellen.
 
 
 § 9   Vorstand
 
      1.   Der Vorstand der NABU-Gruppe setzt sich zusammen aus:
            a)         dem Vorsitzenden
            b)         dem stellvertretenden Vorsitzenden
            c)         dem Kassenwart
            nach Bedarf
            d)        dem Schriftführer/Geschäftsführer
            e)         dem Sprecher der Naturschutzjugend der NABU-Gruppe
            f)         den Beisitzern
 
       2.  Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Mitarbeiter für beson- 
          dere Aufgaben berufen. Sie sind dem Vorstand verantwortlich und               

          dessen Weisungen gebunden. Zu Vorstandssitzungen sind sie beratend
          hinzuzuziehen, wenn ihr Aufgabengebiet dies erfordert.
 
      3.  Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist der Vorsitzende und der stell-
          vertretende Vorsitzende; jeder kann für sich allein den Verein ver-
          treten.
 
      4.  Der Vorstand wird nach Vorschlägen der Mitgliederversammlung von
          dieser für vier Jahre gewählt. Der Sprecher der Naturschutzjugend im
          Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. wird bei selbstständigen
          Jugendgruppen von diesen gewählt und muss durch die Mitglieder-
          versammlung bestätigt werden. Die Wahl erfolgt mit einfacher
          Stimmenmehrheit.
 
      5.  Der Vorstand führt die Geschäfte bis zur Neuwahl. Scheidet ein
          Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann die Stelle durch den Vorstand
          kommissarisch besetzt werden. Die Amtszeit des kommissarischen
          Vorstandsmitgliedes endet mit der Ergänzungswahl in der nächsten
          folgenden Mitgliederversammlung. Die Amtsperiode des nachge-
          wählten Vorstandsmitgliedes endet spätestens mit der des Vorstandes.
 
      6.  Der Vorstand ist wieder wählbar.
 
      7.  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom Vor-
           sitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden
          Vorsitzenden schriftlich, (fern)mündlich oder per E-Mail einberufen
          werden. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung ist bei der Einberufung
          nicht erforderlich. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens
          drei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stell-
          vertretende Vorsitzende, anwesend sind. Der Vorstand fasst seine
          Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmen-
          gleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, in dessen Ab-
          wesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
 
      8.  Über die Vorstandssitzungen sind Niederschriften anzufertigen.
 
      9.  Der Vorstand darf Rechtsgeschäfte, die über das Vereinsvermögen
          hinausgehen, nicht ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung
          tätigen.
 
    10.   Der Vorstand legt dem Landesverband im 1. Halbjahr jeden Jahres
          einen Tätigkeits- und Kassenbericht des Vorjahres vor.
 
 
§ 10   Beirat

   Zur Unterstützung des Vorstandes kann von der Mitgliederver-
   sammlung ein Beirat gewählt werden.
 
 
§ 11   Naturschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland
         (NABU) e.V.
 
    1.  Innerhalb der NABU-Gruppe können selbstständige Gruppen der Na-

        turschutzjugend im Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. nach

        den Bestimmungen der Bundes- und Landessatzung gebildet werden.

        Sie bedürfen der Zustimmung des Vorstandes der NABU-Gruppe.
 
    2.  Wurde eine Naturschutzjugendgruppe gebildet, gehören Mitglieder, die

         zu Beginn des Geschäftsjahres das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet
         haben und ältere Mitglieder, die in der Naturschutzjugend im
         Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. – Landesverband
         Rheinland-Pfalz e.V. ein Amt bekleiden, der als „Naturschutzjugend
         ...................................... im Naturschutzbund Deutschland (NABU)
         e.V.“ bezeichneten Jugendorganisation an. Die NAJU Rheinland-Pfalz
         und ihre Untergliederungen verwenden das von der Bundesvertreter-
         versammlung beschlossene Emblem.
 
    3.  Die Naturschutzjugendgruppe regelt im Rahmen dieser Satzung ihre
        Arbeit. Sie kann sich auch eine eigene Satzung geben, die dieser
        NABU-Gruppensatzung nicht widersprechen darf. Sie entscheidet über
        die Verwendung der ihr zufließenden Mittel selbst.
 
    4.  Die Naturschutzjugend ist an die Beschlüsse und Weisungen der
        NABU-Gruppe gebunden. Eine Vertretung nach außen darf nur in enger
        Zusammenarbeit mit dem Vorstand der NABU-Gruppe erfolgen.
 
 
§ 12   Satzungsänderung
 
     1.  Wesentliche Änderungen der §§ 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 12(1), 14 und 15
         dieser Satzung, die den Sinn dieser Regelung verändern, können nur
         mit Zustimmung des Landesverbandes vorgenommen werden. Alle
         Änderungen dieser §§ sind dem Landesverband möglichst zeitgleich
         mit der Einladung zur Mitgliederversammlung anzuzeigen.
 
    2.  Änderungen oder Ergänzungen der Regelungen dieser Satzung können
        nur von der Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit der
        abgegebenen, gültigen Stimmen beschlossen werden.
 
    3.  Eine beantragte Änderung oder Ergänzung der Satzung ist mit der
        Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern bekannt zu
        geben.
 
 
§ 13   Allgemeine Bestimmungen
 
    1.  Jede Tätigkeit in der NABU-Gruppe, ausgenommen die der
        Bediensteten, ist ehrenamtlich. Der Vorstand kann beschließen, dass
               a)     Auslagen ehrenamtlich tätiger Mitglieder in nachgewiesener
                    Höhe bzw. in Höhe, die durch die gesetzlichen Vorschriften als
                    steuerfrei anerkannt sind, ersetzt werden können,
 
            b)    ehrenamtlich tätige Mitglieder eine Vergütung nach Maßgabe
                   einer Aufwandsentschädigung in Höhe der steuerfreien
                   Ehrenamtspauschale, derzeit geregelt in § 3 Nr. 26a EStG,
                   erhalten können.
 
     2.  Bedienstete der NABU-Gruppe können nicht Vorstandsmitglied in der
         NABU-Gruppe sein.
 
     3.  Beschlüsse werden vorbehaltlich anderweitiger Bestimmungen in
         dieser Satzung mit einfacher Mehrheit gefasst; bei einmal wiederholter
         Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
 
     4.  Die in dieser Satzung aufgeführten Funktionsbezeichnungen sind
         geschlechtsneutral aufzufassen.
 
     5.  Soweit diese Satzung nicht besondere Bestimmungen enthält, gelten
         die Vorschriften der §§ 21 - 79 BGB.
 
     6.  Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen; dem Verlangen nach
         geheimer Wahl ist stattzugeben, wenn dies von mindestens einem
         Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird.
 
     7.  Gewählt wird in Sammelabstimmung; es kann jedoch
         Einzelabstimmung beschlossen werden. Bei der Sammelabstimmung
         hat jeder Wahlberechtigte so viele Stimmen, wie Ämter zu wählen
         sind.
 
     8.  Bei Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen
         gültigen Stimmen.
 
     9.  Das aktive Wahlrecht für Organe des NABU und seiner
         Untergliederungen gemäß § 7 haben nur NABU-Mitglieder, die das 14.
         Lebensjahr vollendet haben. Das passive Wahlrecht für Organe des
         NABU und seiner Untergliederungen gemäß § 7 haben nur NABU-
         Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Alle Mitglieds-
         rechte einschließlich der Ausübung von Vorstandsämtern sind
         höchstpersönlich wahrzunehmen. Mit der Beendigung der Mitglied-
         schaft im NABU enden auch alle Organmitgliedschaften.
 
   10.  Die Wahlperiode beträgt  4  Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die
         Amtsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn Neuwahlen nicht
         früher stattfinden konnten.
 
   11.  Über die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen
         sind Niederschriften anzufertigen, die vom jeweiligen Versamm-
         lungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.
 
 
§ 14   Auflösung
 
     1.  Der Verein kann nur durch Beschluss einer Mitgliederversammlung,
         die unter Ankündigung des Zweckes mindestens vier Wochen vorher
         einberufen werden muss, aufgelöst werden. Der Auflösungsbeschluss
         bedarf einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.
 
     2.  Bei Auflösung der NABU-Gruppe oder bei Wegfall steuerbegünstigter
         Zwecke fällt das vorhandene Vermögen an den Naturschutzbund
         Deutschland (NABU) e.V., Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. [die
         Bezirksgruppe Pfalz e.V. (gilt nur für NABU-Gruppen im Bereich der
         Pfalz)], der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige
         Zwecke zu verwenden hat.
 
     3.  Liquidatoren sind der Vorsitzende und eine von der Mitglieder-
         versammlung zu wählende Person.
 
 
§ 15  Inkrafttreten
 
         Diese Satzung tritt erst mit Zustimmung des Landesvorstandes in Kraft
         und ist nur mit dessen Unterschrift gültig.
 
         Die Zustimmung erfolgte am 15.03.2014