Liebe NABU-Mitglieder,
liebe Homepage-Besucher,

 

was gibt es schöneres als einen blühenden und lebendigen Garten ums Haus herum. Auf kleinster Fläche kann man hier auf einfache Art und Weise etwas für die Erhaltung der Artenvielfalt tun. Stauden, einjährige Pflanzen oder blühende Sträucher bieten den unzähligen kleinen und großen Lebewesen Nahrung und Schutz. Für Vogelliebhaber ist es selbstverständlich, unsere Vögel über den Winter zu füttern und ihnen ein Vogelhaus zum Brüten in den Garten zu hängen. Immer beliebter werden auch Wildbienenhotels oder Fledermauskästen.

 

Leider zugenommen haben aber auch „Steingärten“ aus Schotter oder Kies. Sie mögen zwar leicht sein, aber in einer intensiv geprägten landwirtschaftlichen Umgebung zählt jeder Quadratmeter Grün. Die Zeit der Thuja-Hecken ist Gott sei Dank vorbei, die Zeit der Steinwüsten kommt. Natürlich wird es mit zunehmendem Alter schwer, seinen Garten zu pflegen oder seinen Rasen zu mähen, aber ist es notwendig, ihn mit schwarzer Folie abzudecken oder mit Steinen? Brauchen wir nicht ein bisschen Mut zur Unordnung? Die Natur dankt es mit unverhofften Bewohnern. Stieglitze erfreuen sich im Winter an Distelsamen, Käfer oder Insekten, die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat, entdeckt man wieder. In einer aktuellen Untersuchung hat man festgestellt, dass das Insektenvorkommen in freier Flur um ca. 80 % in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Was das wohl für Auswirkungen hat? Niemand hat es bisher richtig untersucht.

 

Wer seinen Garten pflegeleichter gestalten muss oder möchte, sollte zuerst auf heimische Pflanzen zurückgreifen. Sie kommen mit unserem Klima am besten zurecht, setzen sich gegen Unkraut durch und werden seltener von Schädlingen befallen als viele Exoten. Langsam wachsende Blühgehölze oder Wildobst, wie Schlehe und Spierstrauch, Flieder und roter Holunder, Weinrose und japanische Zierquitte sehen toll als Gehölz entlang der Grundstücksgrenze aus. Und im Gegensatz zu einer Liguster- oder Hainbuchenhecke, die regelmäßig in Form gebracht werden will, machen sie kaum Arbeit. Ausdauernde heimische Stauden, frühblühende Zwiebeln, Gräser und Farne sind genügsam und pflegeleicht. Muss man wirklich Unkraut jäten? „Natürlich!“, werden viele sagen. Mit dem Wort „Unkraut“ aber tue ich mich schwer. Sagen wir doch Wildkräuter. Jede Pflanze hat ihre Berechtigung und ihren Platz in der Natur. Ob der dann aber im Vorgarten sein soll, da hat jeder seine eigene Vorstellung. Nur irgendwo im Garten sollte auch für sie ein Platz reserviert sein. Brennnesseln z.B. sind Wirtspflanzen für die unterschiedlichsten Schmetterlinge. Auch die Rasenpflege fällt mit zunehmendem Alter schwerer. Was spricht dagegen, nur noch die notwendigen Wege regelmäßig zu mähen und den Rest der Fläche allenfalls ein- oder zweimal im Jahr. Ohne Düngung wird der Rasen wesentlich langsamer wachsen. Wir erhalten langfristig wieder die Blumenwiesen unserer Jugend. Margeriten werden sich einstellen und wenn wir nicht so lange warten wollen, helfen wir einfach mit einer Saatmischung nach.

 

Vielleicht haben Sie ja bereits den tollen naturnahen Garten angelegt, der unseren Tieren und Pflanzen eine optimale Heimat gibt. Melden Sie sich bei uns und geben sie anderen Interessierten Gelegenheit, von Ihren Erfahrungen zu profitieren oder selber noch etwas hinzuzulernen.

 

Viel Spaß und weiterhin einen grünen Daumen.

 

Ihre Margot Bechthold

Erste Vorsitzende

Foto: NABU
Foto: NABU

 

NABU bittet um Hilfe:
Frühblüher melden

 

Mainz. Wenn sie langsam ihre Köpfe aus dem Boden recken, erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Die ersten Früh- blüher im Jahr werden von jedem besonders wahrgenommen, denn sie sind meist die ersten Farb- tupfer in der Landschaft nach den grauen und dunklen Winter- monaten. In diesem Jahr ruft der NABU Rheinland-Pfalz gemeinsam mit seinen Partnern aus der Koordinierungsstelle der kooperierenden Naturschutz- verbände (KoNat) zum ersten Mal dazu auf, ausgewählte Frühblüher zu melden. Hier erfahren Sie mehr

 

Luchs  -  Foto: NABU / H.Pollin
Luchs - Foto: NABU / H.Pollin

 

Luchs- und Wolfs- beobachtungen unbedingt melden

 

Immer wieder kommt es vor, dass Spaziergänger darüber berichten, einen Luchs oder Wolf gesehen zu haben. Derartige Beobachtungen sollten unbedingt dem für unsere Region zuständigen Wolfs- und Luchsbeauftragten Peter Flick gemeldet werden. Flick ist unter der Rufnummer 02671/4774 zu erreichen. Er wird dann die weiteren Schritte in die Wege leiten. Flick ist Großkarnivoren-Beauftragter des Landes Rheinland-Pfalz. In entsprechen- den Seminaren hat er sich ein großes Wissen über die beiden Tierarten angeeignet.  Sichtungen können selbstverständlich auch an den NABU Mayen erfolgen. Die Telefonnummern entnehmen Sie dem Menüpunkt "Unser Vorstand" auf unserer Homepage. Von uns werden die Daten direkt an Herrn Flick weitergeleitet.

 

"Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz" zum Download. Mehr

 

Wildkatze  -  Foto: NABU / H.Knöffel
Wildkatze - Foto: NABU / H.Knöffel

 

Wildkatzen-Totfunde melden

 

Es kommt immer mal wieder vor, dass an Straßenrändern tote Wildkatzen aufgefunden werden, die dem Autoverkehr zum Opfer gefallen sind. Falls auch Sie einen derartigen Fund machen, dann melden Sie diesen bitte unmittelbar nach dem Auffinden dem zuständigen Forstrevier. Für den Bereich Mayen wäre das das Forstrevier Mayen. Ansprech- partner ist Revierleiter Peter Göke, Telefon 02651 - 3506. Sie können auch das BUND- Regionalbüro Koblenz, Telefon 0261/9734539 von dem Fund in Kenntnis setzen. Natürlich können Sie sich auch an die Vorstands- mitglieder des NABU Mayen und Umgebung wenden, deren Telefonnummern Sie unter dem Menüpunkt „Unser Vorstand“ finden. (fjd)

 

"Batman"  -  Foto: NABU / A.Kiefer
"Batman" - Foto: NABU / A.Kiefer

 

Frage zu Fledermäusen

 

Was tun, wenn Fledermäuse am Haus leben? Wie verletzten Fledermäusen helfen? Der NABU hat die erste bundesweite Fledermaus-Hotline gestartet.

Hier erfahren Sie mehr

 

NABU-TIPP!

In allen Fragen, Fledermäuse betreffend, können sie sich auch direkt an den Diplom-Biologen und Fledermaus-Experten

Dr. Andreas Kiefer wenden, der Mitglied des NABU Mayen und Umgebung ist. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass er nicht wegen jeder Fleder- maus "Hausbesuche" macht. Aufgrund der vielen Anfragen würde das seine Möglichkeiten übersteigen. Zumindest auf telefonischem Wege kann er Ihnen jedoch beratend zur Seite stehen. Sie erreichen Herrn Kiefer unter der Telefonnummer: 02672/9089909

 

Sie beobachten während einer Wanderung oder eines Spazier- ganges Vögel und wüssten gerne, um welche Arten es sich handelt. Dann sollten Sie sich mit dem NABU-Online-Vogelführer auseinandersetzen. Hier bekommen sie wertvolle Hilfen. Der Vogelführer ist natürlich auch auf Ihrem Smartphone anwendbar - kostenlos. Mehr

 

Zugvogelpate werden

Hier erfahren Sie mehr

Den o. a. Film, der in der ZDF-Sendereihe Frontal zu sehen war, durften wir dankenswerter Weise von der benachbarten NABU-Gruppe Daun übernehmen. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Gesteinsabbau in der Vulkaneifel. Die Gesteinsindustrie beabsichtigt, die für den Abbau der vulkanischen Gesteine vorgesehenen Flächen immens zu erweitern, was viele Bürger auf die Barrikaden treibt. Video

 

Die Initiative Natursteine Vulkaneifel (INV) kritisiert den Frontal-Filmbeitrag als einseitig. In einer Pressemitteilung begründet sie ihre Kritik. Auch diesen Beitrag übernahmen wir von der NABU-Gruppe Daun. Mehr

 

Der NABU-Imagefilm zeigt die Schönheit der Natur, aber auch den großen Handlungsbedarf eben diese zu schützen. Mehr

 

Zwar gibt es bei uns vor Ort keine eigene NAJU-Gruppe, aber auch Bundes- und Landesverband bie- ten spannende Veranstaltungen im Kinder- und Jugendbereich. Oder ihr wollt selbst etwas auf die Beine stellen? Mehr

 

 

Spenden sind hilfreich

 

Der NABU fördert viele Projekte, die dem Erhalt unserer Naturvielfalt und einer lebens-werten Umwelt dienen. Um die Vorhaben erfolgreich umsetzen  zu können, sind finanzielle Mittel erforderlich, die nicht alleine von den Mitgliedsbeiträgen erbracht werden können. Spenden sind aus diesem Grunde sehr hilf- reich. Wollen Sie mehr darüber erfahren, wo und wofür Ihre Gelder eingesetzt werden, dann informieren Sie sich. Mehr

 

Möchten Sie ausschließlich dem NABU Mayen und Umgebung einen Spendenbetrag zukommen lassen, ist dies möglich unter

 

Spendenkonto:
Volksbank RheinAhrEifel
DE50 5776 1591 0009 7121 00